Schmerzursachen

Wo die Schmerzen herkommen und welche verschiedenen Schmerzarten es gibt

Schmerzarten im Überblick

Rückenschmerzen können ganz unterschiedliche Ursachen haben. Die drei häufigsten Schmerzquellen an der Wirbelsäule sind die Bandscheiben, die Wirbelgelenke und die Iliosakralgelenke. Wer genau weiß, woher der Schmerz kommt, kann ihn gezielt behandeln.

Bandscheibenschmerzen

Mit zunehmendem Alter verlieren die Bandscheiben Flüssigkeit, werden dünner und bekommen leichter kleine Risse im äußeren Faserring. Dringt Material aus dem Kern der Bandscheibe in diese Risse ein, kann es Entzündungen und Schmerzen auslösen. Tritt es ganz aus, spricht man von einem Bandscheibenvorfall.

Typisch ist, dass die Schmerzen beim Beugen, Heben, längeren Sitzen oder Husten stärker werden. Strahlen sie ins Bein aus, spricht man von Ischiasschmerzen.

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Facettenschmerz

Die kleinen Wirbelgelenke (Facettengelenke) verbinden die Wirbel miteinander und ermöglichen gemeinsam mit den Bandscheiben die Beweglichkeit der Wirbelsäule. Wie Knie oder Hüfte können auch sie durch Arthrose verschleißen, und das kann zu schmerzhaften Gelenkentzündungen führen.

Typisch sind Kreuz- oder Nackenschmerzen am Morgen und Beschwerden beim Aufrichten, die mit der Bewegung im Lauf des Tages nachlassen.

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ISG-Schmerzen

Die Iliosakralgelenke (ISG) verbinden die Wirbelsäule mit dem Becken. Sie werden zum Beispiel überlastet, wenn sich das Gangbild durch Knieprobleme oder Hinken verändert. Seltener liegt es an Verschleiß oder an rheumatischen Erkrankungen.

Typisch sind einseitige Schmerzen im unteren Rücken, im Gesäß oder in der Leiste, die bis zum Knie ausstrahlen können. Bei rund einem Viertel aller Rückenschmerzen ist das ISG die Ursache.

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